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Mittwoch, 1. August 2018

Torre de Belém, Lissabon


Der Torre de Belém (Turm von Belém) ist eine Sehenswürdigkeit in Lissabon. Deshalb auch die zahlreichen Touristen auf dem Bild unten.

Früher fand sich im Torre de Belém offenbar ein Gefängnis und Waffenlager, was auch den uniformierten Herrn im Bild erklären könnte. 

Das Bild oben wurde zwischen 1890 und 1906 aufgenommen. Das unten 2017.



Quelle Foto oben: 2017660300 aus der Library of Congress (USA)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Stettbrunnen


Vor der Installation von (damals hölzernen) Wasserleitungen im späten 14. Jahrhundert, welche Laufbrunnen ermöglichten, musste aus natürlichen Wasservorkommen auf der Halbinsel geschöpft werden. Einziger noch funktionierender Quellbrunnen ist der Stettbrunnen, in heutiger Sprache der Stadtbrunnen, am Nordhang. Er geht auf das 13. Jahrhundert zurück und wurde 1975 neu gestaltet. Die Bedeutung des Brunnens gab der Gasse oberhalb den Namen Brunngasse, der schon im 14. Jahrhundert erwähnt ist (Text der Tafel neben der Treppe).


Bildnachweis Foto oben: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_002353-RE / Public Domain Mark

Samstag, 30. Dezember 2017

Photoshop Anno Dazumal in der Kramgasse


Auf der Postkarte oben scheint so vieles anders als es auf dem Ursprungsfoto gewesen sein muss. Wie das Foto unten zeigt, befindet sich der Zähringerbrunnen nicht an der abgebildeten Stelle (und das tat er auch Anfang des 20. Jahrhunderts nicht). Auch die Frauen im Bild wirken etwas hineingedoktert. Das macht aber nichts, denn wer wird schon behaupten, dass heutige Postkarten immer die Realität abbilden.


Bildsignatur Foto oben: Burgerbibliothek Bern, AK.1018.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Waschtag am Läuferbrunnen


Vor der Verbreitung von Waschmaschinen waren die Berner Brunnen noch mehr als Touristenattraktionen. So sind auf beiden alten Fotos Frauen zu sehen, die darin Wäsche waschen. Der abgebildete Brunnen ist nach der Brunnenfigur, einem sog. Läufer, benannt. Es handelt sich dabei um einen schnellen Boten, der zu Fuss dringende Nachrichten überbracht hat. Zudem hat er einen kleinen Bär an seiner Seite, der ebenfalls als Läufer ausgerüstet ist.





Bildquelle alte Fotos: Burgerbibliothek Bern, FN.G.C.720 (ganz oben), Sammlung Hans-Ulrich Suter 215 (drittes Bild).

Samstag, 25. November 2017

Bern, Matte mit Schulhäusern


Anfang des 20. Jahrhunderts gab's zwar auch schon Überschwemmungen in der Matte. Die Verbauung rechts im Bild ist jedoch neueren Datums. Auch heute finden sich in den beiden Gebäuden rechts im Bild noch Schulen.


Bildquelle Foto oben: Burgerbibliothek Bern, Sammlung Hans-Ulrich Suter 1222.

Sonntag, 6. August 2017

Holzsägen auf der Luisenstrasse


Die Menschen im Foto oben sägen Brennholz mitten auf der Luisenstrasse. Heute sieht man an der Stelle eher Geschäftsleute, Diplomatenschlitten und Schüler/innen aus dem nahe gelegenen Kirchenfeld Gymnasium auf ihrer Mittagswanderung ins Migros.


Bildquelle Foto oben: Burgerbibliothek Bern, FPa.8, S. 93

Sonntag, 16. Juli 2017

Bahnhof Wettingen


Der Bahnhof in Wettingen, doch zugegebenermassen nicht gerade eine Weltstadt, hat sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel. Da Wettingen seit der Eröffnung des Bahnhofs 1876 erheblich gewachsen ist, fällt mittlerweile auch nicht mehr so auf, dass der Bahnhof eigentlich viel näher am Kloster als am Dorfkern liegt. Der Bahnhof Wettingen  ist auch im kantonalen Bauinventar verzeichnet. Bemerkenswert sind, neben dem Aufnahmegebäude (Bildmitte) auch der Güterschuppen am linken Bildrand, in dem sich heute ein Migrolino befindet, sowie die nicht abgebildete ehemalige Lokremise und die inzwischen ebenfalls stillgelegte Drehscheibe.


Bildquelle

Mittwoch, 29. März 2017

Musée Rath und Grand Théâtre


Die Ansicht zeigt im Vordergrund das Grand Théâtre (Genfer Oper) und dahinter das Musée Rath am Place Neuve in Genf. Die Statue auf der Säule gehört zum Konservatorium (Conservatoire de musique de Genève). Das Opernhaus wird gerade umgebaut, doch die Musik geht weiter; nämlich in einem Provisorium aus Holz, wo sie dann allerdings etwas anderes klingt.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_002695-RE / Public Domain Mark

Donnerstag, 23. März 2017

Promenieren am Höheweg


Der Höheweg ist kein Höhenweg wie man ihn von Wanderungen kennt. Es handelt sich vielmehr um einen Boulevard zum Spazieren ohne dass man Angst haben müsste, von der Krete zu fallen, wenn man fasziniert vom Alpenpanorama gerade einmal nicht auf den Weg achtet. 

Links im Bild steht das Grand Hotel Victoria, das heute mit dem Hotel Jungfrau daneben verbunden ist. Beim 1864/65 erbauten Hotelkomplex handelt es sich um das erste Grosshotel in Interlaken. Ein Zimmer bekommt man heute ab ca. 420 Franken.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_007325-RE / Public Domain Mark

Mittwoch, 25. Januar 2017

Denkmalpflege Plus Elektrifizierung an der Christoffelgasse


Die alte Postkarte mit einer Ansicht der Christoffelgasse gegen den Bahnhof zeigt ein Dampftram. Der Text auf der Postkarte weist jedoch darauf hin, dass dieses 1904, als die Ansichtskarte verschickt wurde, bereits elektrisch sei. Seither wurde die öV-Flotte der Stadt Bern durch Trolleybusse verstärkt. Auch am Bahnhof im Hintergrund hat sich vieles verändert. Die rechte Bildseite mit der Heiliggeistkirche scheint dagegen (abgesehen vom Gerüst) weitgehend unverändert - wohl dank der Denkmalpflege.