Posts mit dem Label heute werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label heute werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 22. Dezember 2020

Bombeneinschlag Viadukt Josefstrasse Ottostrasse


1940, während dem 2. Weltkrieg, traf eine Bombe ein Haus an der Josefstrasse/ Ottostrasse. Auch der Bahnviadukt daneben wurde dabei getroffen.


Inzwischen werden die Bögen des Viadukts für Gewerbe und Restauration genutzt. Der bombardierte Bogen befindet sich heute an der Viaduktstrasse 20, wo sich die Steine ganz oben sichtbar von denjenigen der daneben liegenden Bogen unterscheiden.


Signaturen Fotos oben: Stadtarchiv Zürich,  V.E.c.72.:1.2.1.1940.4521f. und V.E.c.72.:1.2.1.1940.4521d.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Stettbrunnen


Vor der Installation von (damals hölzernen) Wasserleitungen im späten 14. Jahrhundert, welche Laufbrunnen ermöglichten, musste aus natürlichen Wasservorkommen auf der Halbinsel geschöpft werden. Einziger noch funktionierender Quellbrunnen ist der Stettbrunnen, in heutiger Sprache der Stadtbrunnen, am Nordhang. Er geht auf das 13. Jahrhundert zurück und wurde 1975 neu gestaltet. Die Bedeutung des Brunnens gab der Gasse oberhalb den Namen Brunngasse, der schon im 14. Jahrhundert erwähnt ist (Text der Tafel neben der Treppe).


Bildnachweis Foto oben: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_002353-RE / Public Domain Mark

Samstag, 30. Dezember 2017

Photoshop Anno Dazumal in der Kramgasse


Auf der Postkarte oben scheint so vieles anders als es auf dem Ursprungsfoto gewesen sein muss. Wie das Foto unten zeigt, befindet sich der Zähringerbrunnen nicht an der abgebildeten Stelle (und das tat er auch Anfang des 20. Jahrhunderts nicht). Auch die Frauen im Bild wirken etwas hineingedoktert. Das macht aber nichts, denn wer wird schon behaupten, dass heutige Postkarten immer die Realität abbilden.


Bildsignatur Foto oben: Burgerbibliothek Bern, AK.1018.

Montag, 11. Dezember 2017

Vorplatz Zürich HB: Bahnhofquai


Das Foto oben von 1937 zeigt einen Autounfall unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude Richtung Westen. Heute dürfen hier keine Autos mehr parkieren oder durchfahren. Dafür ist der Veloparkplatz gut besucht. Das Gebäude mit der Uhr in der Bildmitte war auf dem Foto oben erst wenige Jahre alt. Auch heute beherbergt das denkmalgeschützte Haus noch Teile der kantonalen Verwaltung.


Bildnachweis Foto oben: Stadtarchiv Zürich, V.E.c.72.:1.2.1.1937.3699.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Waschtag am Läuferbrunnen


Vor der Verbreitung von Waschmaschinen waren die Berner Brunnen noch mehr als Touristenattraktionen. So sind auf beiden alten Fotos Frauen zu sehen, die darin Wäsche waschen. Der abgebildete Brunnen ist nach der Brunnenfigur, einem sog. Läufer, benannt. Es handelt sich dabei um einen schnellen Boten, der zu Fuss dringende Nachrichten überbracht hat. Zudem hat er einen kleinen Bär an seiner Seite, der ebenfalls als Läufer ausgerüstet ist.





Bildquelle alte Fotos: Burgerbibliothek Bern, FN.G.C.720 (ganz oben), Sammlung Hans-Ulrich Suter 215 (drittes Bild).

Samstag, 25. November 2017

Bern, Matte mit Schulhäusern


Anfang des 20. Jahrhunderts gab's zwar auch schon Überschwemmungen in der Matte. Die Verbauung rechts im Bild ist jedoch neueren Datums. Auch heute finden sich in den beiden Gebäuden rechts im Bild noch Schulen.


Bildquelle Foto oben: Burgerbibliothek Bern, Sammlung Hans-Ulrich Suter 1222.

Samstag, 2. September 2017

Alte Aarebrücke, Olten


Die Holzbrücke über die Aare wurde 1803 erbaut. Sie gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Olten. Auf der Postkarte aus den 1910er-Jahren oben verfügte sie offenbar noch um einen hölzernen Aufbau. Möglicherweise ein Strommast?


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_005147-RE / Public Domain Mark

Sonntag, 20. August 2017

Alte Kirche Würenlos


Bis 1937 benutzten die katholische und die protestantische Gemeinde in Würenlos dieselbe Kirche, bevor man sich zur Arbeitsbeschaffung  je eine neue Kirche baute. 1920, als die Postkarte oben verschickt wurde, handelte es sich deshalb noch um "die Kirche". Heute können die Räumlichkeiten der nun "Alten Kirche" von Vereinen und Gruppen bei der katholischen Gemeinde gemietet werden. Die neue (katholische) Kirche, ein  kompromissloser Betonbau, steht dahinter. Die reformierte Kirche wurde etwas weiter entfernt erbaut und kostete damals Fr. 179'000.00.


Bildnachweis oben: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_004058-RE / Public Domain Mark

Sonntag, 13. August 2017

Brugg, Partie an der Aare und schwarzer Turm


Der Schwarze Turm rechts im Bild ist das älteste Gebäude der Stadt Brugg. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist, wenig überraschend, denkmalgeschützt. Bei der Brücke, die links davon über die Aare führt, handelt es sich um die "Brugg", dank der die Stadt so heisst. Über Sie führt denn auch die Hauptstrasse. Die Postkarte oben mit dem Pferdefuhrwerk wurde 1914 verschickt.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_004087-RE / Public Domain Mark

Montag, 7. August 2017

Billiges Konfektionshaus an der Langstrasse


Mit "billig" wie an der Ecke Langstrasse-Zwinglistrasse auf dem Bild oben wird heute kaum noch geworben, erst recht nicht für Anzüge. Das Kleidungsgeschäft wurde inzwischen aber ohnehin von einem der unzähligen Gastgewerbebetriebe ersetzt, die heute die Zürcher Langstrasse bestücken. An der Ecke gibt's heute Pizza und Pasta to go.


Bildnachweis Foto oben: Stadtarchiv Bern, V.E.c.72.:1.2.1.1937.3559.

Sonntag, 6. August 2017

Holzsägen auf der Luisenstrasse


Die Menschen im Foto oben sägen Brennholz mitten auf der Luisenstrasse. Heute sieht man an der Stelle eher Geschäftsleute, Diplomatenschlitten und Schüler/innen aus dem nahe gelegenen Kirchenfeld Gymnasium auf ihrer Mittagswanderung ins Migros.


Bildquelle Foto oben: Burgerbibliothek Bern, FPa.8, S. 93

Montag, 3. April 2017

Hotel Palace, Luzern


Gegenüber vom Casino an der Haldenstrasse steht, ebenfalls am Vierwaldstättersee, das 1906 eröffnete Hotel Palace. Zimmer gibt's derzeit so ab 350 Franken; Seesicht nicht unbedingt.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Photoglob AG (Zürich) / Fel_003368-RE / Public Domain Mark

Sonntag, 2. April 2017

Bahnhofsportal Luzern


Das Tor, das heute mitten auf dem Bahnhofplatz steht, war früher die das Bahnhofsportal des zweiten Bahnhofgebäudes, das 1896 erbaut wurde. Zuvor hatte Luzern einen Bahnhof aus Holz. Ausgebrannt ist 1971 aber der zweite Bahnhof. 20 Jahre später ist der dritte Bahnhof, welcher auf dem Foto unten im Hintergrund zu sehen ist, eröffnet worden


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_003383-RE / Public Domain Mark

Samstag, 1. April 2017

Hauptgasse Solothurn


Die Ansicht zeigt die Hauptgasse sowie die Sankt Ursen Kathedrale im Hintergrund. Der Fischbrunnen / St. Ursen-Brunnen im Vordergrund stand früher, wie sein Name vermuten lässt, weiter hinten auf dem Kronenplatz. Es handelt sich um den wertvollsten Brunnen der Stadt; das Brunnenbecken ist aus einem Stück gehauen und auf der reich verzierten Säule steht ein ein Banner- und Wappenschildträger.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_008961-RE / Public Domain Mark

Freitag, 31. März 2017

Bahnhof Spiez


Das Bahnhofsgebäude Spiez wurde 1912-15 gebaut. Das Bahnhofbuffet, dessen Garten im Vordergrund zu sehen ist, befand sich im Flachdachvorbau links im Bild. Auch heute kann man sich hier noch verpflegen. Wer's pressanter hat, findet inzwischen auf der rechten Seite eine Avec-Filiale. Im Hintergrund am rechten Bildrand ist das 1902 erbaute "Park-Haus", ein ehemaliges Hotel zu sehen, das als charakteristischer Vertreter der Belle Epoque gilt.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_001825-RE / Public Domain Mark

Donnerstag, 30. März 2017

Sebastianskapelle


Die Ansicht zeigt den Sebastiansplatz mit der 1636/37 erbauten Sebastianskapelle. Der Brunnen in der Platzmitte wurde 1920 durch denjenigen weiter hinten ersetzt. Der Chavez-Brunnen ist dem französisch-peruanischen Luftfahrtpionier Jorge Chávez Dartnell (Geo Chavez) gewidmet, der auf dem Erstflug über die Alpen von Brig nach Domodossola abgestürzt und kurz darauf verstorben ist.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_011371-RE / Public Domain Mark

Mittwoch, 29. März 2017

Musée Rath und Grand Théâtre


Die Ansicht zeigt im Vordergrund das Grand Théâtre (Genfer Oper) und dahinter das Musée Rath am Place Neuve in Genf. Die Statue auf der Säule gehört zum Konservatorium (Conservatoire de musique de Genève). Das Opernhaus wird gerade umgebaut, doch die Musik geht weiter; nämlich in einem Provisorium aus Holz, wo sie dann allerdings etwas anderes klingt.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_002695-RE / Public Domain Mark

Montag, 27. März 2017

Bahnhofstrasse Schaffhausen


Laut dem Inventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung zeigt die Front an der Bahnhofstrasse als einziger Stadtteil von Schaffhausen grossstädtischen Charakter. Der Eintrag ist inzwischen aber auch schon 32 Jahre alt. Seit der Zeit des Fotos oben hat das Postgebäude an der Bahnhofstrasse 34 sein Türmchen und einiges an Fassadendekoration eingebüsst. Auch die Tramschienen sind von der Bahnhofstrasse verschwunden.


Bildnachweis oben: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Photoglob AG (Zürich) / Fel_001684-RE / Public Domain Mark

Gasthof zum Löwen Worb


«Lieber Herr Feller!», schrieb Herr Bickel 1924, «Ja ja im Bärnbiet lässt sich gut leben, zumal in diesem altehrwürdigen “Löwen”! Meine Mamma is in Bern währenddem der “Sohn” in Worb einen guten Appetit entwickelt.»  

Den 1744-46 erbauten Gasthof an der Enggisteinstrasse 3 gibt es noch heute. Er stellt ein bedeutendes Objekt des Dorfkerns dar. Auch die ehemalige Zehntscheune rechts daneben gilt als schützenswert. Inzwischen brauchen die Abgaben an die Obrigkeit aber nicht mehr so viel Platz. Die 1574 errichtete Scheune wird heute denn auch anders genutzt und hat deshalb auch mehr Fenster erhalten. 


Bildnachweis oben: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_007455-RE / Public Domain Mark

Donnerstag, 23. März 2017

Promenieren am Höheweg


Der Höheweg ist kein Höhenweg wie man ihn von Wanderungen kennt. Es handelt sich vielmehr um einen Boulevard zum Spazieren ohne dass man Angst haben müsste, von der Krete zu fallen, wenn man fasziniert vom Alpenpanorama gerade einmal nicht auf den Weg achtet. 

Links im Bild steht das Grand Hotel Victoria, das heute mit dem Hotel Jungfrau daneben verbunden ist. Beim 1864/65 erbauten Hotelkomplex handelt es sich um das erste Grosshotel in Interlaken. Ein Zimmer bekommt man heute ab ca. 420 Franken.


Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_007325-RE / Public Domain Mark